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Unsere Plattform

Die Biologie des Patienten.
In Ihrem Assay.

Organoidbasierte Tumormodelle bieten eine physiologisch relevante Plattform für die Ex-vivo-Evaluierung des Wirkstoffansprechens.

Unsere Technologie generiert quantitative funktionelle Daten, die die translationale Onkologieforschung unterstützen und die Wirkstoffentdeckung beschleunigen.

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Wissenschaftliche Grundlage

Warum humanrelevante Modelle wichtig sind

Erfolgreiche onkologische Wirkstoffentwicklung hängt von präklinischen Modellen ab, die klinisch relevante Aspekte der humanen Tumorbiologie erfassen. Konventionelle Modelle bleiben wertvolle Forschungswerkzeuge, bilden die Komplexität humaner Tumoren jedoch nicht immer vollständig ab. Organoidbasierte Tumormodelle bieten einen komplementären Ansatz, indem sie eine funktionelle Evaluierung in physiologisch relevanten dreidimensionalen Systemen ermöglichen.

Die 3DxCell-Plattform

Humanrelevante funktionelle Onkologie mit organoidbasierten Tumormodellen.

Die 3DxCell-Plattform integriert organoidbasierte Tumormodelle mit standardisierten funktionellen Assays, um humanrelevante experimentelle Daten für translationale Onkologieforschung und Wirkstoffentwicklung zu generieren.

  • Organoidbasierte Tumormodelle, die zentrale strukturelle und biologische Eigenschaften humaner Tumoren bewahren
  • Standardisierte dreidimensionale funktionelle Assay-Workflows
  • Quantitative Ex-vivo-Evaluierung therapeutischer Antworten
  • Funktionelle Daten, die molekulare und pathologische Analysen ergänzen
  • Humanrelevante experimentelle Evidenz zur Unterstützung translationaler Onkologieforschung
  • Flexibles Studiendesign mit klinisch relevanten Tumormodellsystemen passend zum Forschungsziel
Publizierte Evidenz

Hohe klinische Konkordanz in Studien mit patientenabgeleiteten Organoiden

Negative Konkordanz

In der publizierten Kohorte von Vlachogiannis et al. (2018) versagte jeder Wirkstoff, der im patientenabgeleiteten Organoid versagte, auch bei der zugehörigen Patientin bzw. dem zugehörigen Patienten (n=71 Patienten, RECIST 1.1).

Positive Konkordanz

In derselben publizierten Kohorte zeigten etwa 9 von 10 Wirkstoffen, die im Organoidmodell Aktivität aufwiesen, auch klinisches Ansprechen bei der zugehörigen Person.

Daten zur Vorhersagegenauigkeit nach Vlachogiannis et al., „Patient-derived organoids model treatment response of metastatic gastrointestinal cancers“, Science 359, 920–926 (2018).

Vlachogiannis und Kolleginnen und Kollegen etablierten eine lebende Biobank patientenabgeleiteter Organoide (PDOs) von 71 Patientinnen und Patienten mit metastasierten, stark vorbehandelten kolorektalen und gastroösophagealen Karzinomen, die in klinische Studien der Phase 1/2 eingeschlossen waren. Die PDOs bewahrten die Histologie, die genomische Landschaft (96 % mutationale Konkordanz mit den Ursprungstumoren) und die zentralen onkogenen Treiber der ursprünglichen Biopsien und blieben über eine langfristige Passagierung hinweg stabil. Ein Screening von 55 Substanzen im klinischen Entwicklungsstadium am PDO-Panel reproduzierte das tatsächliche Therapieansprechen der zugehörigen Patientinnen und Patienten nach RECIST 1.1, einschließlich der ERBB2-gerichteten Lapatinib-Aktivität in einem ERBB2-amplifizierten Tumor, der Sensitivität gegenüber einem AKT-Inhibitor in einem AKT1-mutierten Fall sowie der getreuen Abbildung der in der Klinik beobachteten Resistenz- und Sensitivitätsmuster gegenüber Cetuximab und Paclitaxel. Aus PDOs abgeleitete orthotope Maus-Xenografts sagten zudem das Ansprechen auf das antiangiogene Regorafenib voraus. Das zentrale Ergebnis, und die Grundlage der oben zitierten Kennzahlen zur Vorhersagegenauigkeit, ist, dass PDOs das Wirkstoffansprechen der Patientinnen und Patienten mit 100 % negativem prädiktivem Wert und ~90 % positiver Vorhersagegenauigkeit reproduzierten und sich damit als präklinische Plattform hoher Wiedergabetreue für die personalisierte Onkologie erwiesen.

Die oben dargestellten Ergebnisse stammen aus einer unabhängigen publizierten Studie und dienen der wissenschaftlichen Einordnung. Ergebnisse können je nach Tumortyp, Studiendesign und Assay-Methodik variieren. Die Dienstleistungen von 3DxCell sind ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt (RUO) und nicht dafür ausgelegt, Krankheiten zu diagnostizieren oder individuelle Therapieentscheidungen zu leiten.

Die Wissenschaft dahinter

Organoidbasierte Tumormodelle: humanrelevante Modelle für funktionelle Onkologieforschung

Unsere Plattform basiert auf fortschrittlichen dreidimensionalen Tumormodellen, die zentrale strukturelle und biologische Eigenschaften humaner Tumoren für funktionelle Ex-vivo-Studien bewahren. Je nach Studiendesign können organoidbasierte Tumormodelle aus Patientenproben mit entsprechender Einwilligung oder aus qualifizierten Forschungsmodellquellen etabliert werden. Diese Systeme bewahren wichtige Merkmale des Ursprungstumors, einschließlich Gewebearchitektur und zellulärer Heterogenität, und bieten damit eine physiologisch relevante Plattform für quantitatives Profiling des Wirkstoffansprechens und translationale Onkologieforschung.

Unser Prozess

Von der Probe zur funktionellen Erkenntnis

Ein standardisierter, qualitätskontrollierter Workflow zur Erzeugung quantitativer funktioneller Daten zum Wirkstoffansprechen mit organoidbasierten Tumormodellen.

  1. Behandschuhte Hände mit einem Probenobjektträger im Labor
    1

    Probenaufbereitung

    Klinische Proben oder qualifizierte Forschungsmodellquellen werden nach standardisierten Laborverfahren aufbereitet.

  2. Pipettieren einer Zellsuspension in eine Petrischale für die Organoidkultur
    2

    Etablierung des Tumormodells

    Organoidbasierte Tumormodelle werden mit studienspezifischen Kultur-Workflows etabliert.

  3. Wissenschaftlerin untersucht Organoidproben unter dem Labormikroskop
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    Qualitätsbewertung

    Die Modelle durchlaufen vor der funktionellen Testung eine vordefinierte Qualitätsbewertung und Charakterisierung.

  4. Forschende Person gibt mit einer Pipette Substanzlösungen für die Wirkstofftestung zu
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    Funktionelle Wirkstofftestung

    Therapeutische Kandidaten werden mit standardisierten quantitativen funktionellen Assays bewertet.

  5. Durchsicht ausgedruckter Laborergebnisse und des Auswertungsberichts
    5

    Quantitativer funktioneller Bericht

    Die Ergebnisse werden als strukturierter wissenschaftlicher Bericht mit quantitativen Analysen und studienspezifischen Interpretationen geliefert.

1→2Probenaufbereitung → Modelletablierung2–3 Wochen
3Qualitätsbewertung2–3 Wochen
4Funktionelle Wirkstofftestung und Readout2–3 Wochen
5Berichtslieferung1 Woche
Gesamtdurchlaufzeit7–10 Wochen

Die Projektzeitpläne variieren je nach Probenbeschaffenheit, Tumorart und Studienanforderungen.

Regulatorisches Umfeld

Der Wandel hin zu humanrelevanten New Approach Methodologies (NAMs)

Regulierungsbehörden weltweit fördern zunehmend die Integration von New Approach Methodologies (NAMs), um den prädiktiven Wert und die Humanrelevanz der präklinischen Forschung zu verbessern. Organoidbasierte Tumormodelle stellen eine Klasse von NAMs dar, die konventionelle experimentelle Systeme ergänzt, indem sie die funktionelle Bewertung in physiologisch relevanten humanen Gewebemodellen ermöglicht.

Jüngste Initiativen, darunter der US-amerikanische FDA Modernization Act, die sich weiterentwickelnden FDA-Leitlinien und europäische regulatorische Bestrebungen zur Förderung der NAM-Nutzung, spiegeln die wachsende Rolle humanrelevanter Ansätze in der modernen Arzneimittelentwicklung wider.

Die 3DxCell-Plattform erzeugt standardisierte, qualitätskontrollierte funktionelle Daten mit organoidbasierten Tumormodellen zur Unterstützung der translationalen Onkologieforschung und der präklinischen Arzneimittelentwicklung.

  • Humanrelevante Modelle
  • Organoidbasierte funktionelle Assays
  • Standardisierte Studiendokumentation
Sprechen wir darüber

Erleben Sie die Plattform an Ihrem Wirkstoff.

Beginnen Sie mit einem Gespräch: erzählen Sie uns von Ihrem Wirkstoffkandidaten, und wir skizzieren das passende Organoidmodell dafür.